Monatsarchiv für April 2009

Du suchst im Moment im Archiv von Pelles (Jagd-) blog.

Der Mai rückt näher

Da der Mai mit großen Schritten näher kommt (und damit die Statistik über die pro Monat erstellten Artikel nicht völlig einreisst) dachte ich mir, ich zeige mal einige Bilder des letzten Jahres aus dem (Jäger-)Wonnemonat Mai.

mai2008bild1

Die Wälder haben im Mai einfach eine ganz besondere Atmosphäre. Die Buchen schmücken sich mit frischen Grün und alles ist noch so frisch..

mai2008bild2

..und das Beerkraut zeigt ebenfalls “Maigrün”..

mai2008bild3

..und natürlich darf auch der Erfolg nicht fehlen. Es geht vor allem um die schwachen Böcke, Jährlinge und Schmalrehe. Wobei man in reinen Waldrevieren, in denen man so manchen Bock nie wieder sieht, wenn er erst einmal weg ist, zudem in Hochwildrevieren, auch mal intensiever eingreifen muss als in manch anderen Revieren..

mai2008bild4

..die haben natürlich noch Schonzeit. Sehen ein wenig zottelig aus im Mai..(Bitte um Ansprache!!)

Zum Ende, zur Vorfreude noch eine kleine Geschichte, die näher an der Wahrheit über das Jagen im Mai nicht sein kann ;-) von 7×57. Danke dafür! Erlebnis Erster Mai

Geschrieben von Tim am 23. April 2009 | Abgelegt unter Allgemein | 5 Kommentare

Jagd von A-Z “B wie BESTÄTIGEN”

Ja ja was soll man machen, aber so langsam wird sie lästig die Schooohhhnzeit. Für den Jäger gibt es trotzdem eine Menge zu tun! Hochsitze bauen…

hochsitzbau

…Pirschwege aufarbeiten, Wildäsung anlegen…und Bestätigen! Man könnte sagen: Wie, “schon-Zeit” (kleiner Scherz)? Ja! Für den April liegt die Aufgabe beim Bestätigen der Rehböcke. Was ist bestätigen? Hierzu eine etwas längere Herleitung: In der Kalten Jahreszeit (allgemein wohl als WINTER bekannt) regelt das Wild seinen Stoffwechsel herunter, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Da nur auf dem Sofa rumlümmeln und Trockennahrung zu sich nehmen bekanntlich für Depressionen sorgt, kann man sich vorstellen, wie die Gemüter der Tiere aufleben, wenn es wärmer wird. Die weiblichen Rehe ziehen knapperes “Fell” an und die Rehböcke freuen sich wie Männer in der Fußgängerzone vor dem Eiscaffee an den ersten warmen Tagen des Jahres…hüstel..wie auch immer, die Hormone sorgen dafür, dass die kurzzeitige geselligkeit der Rehböcke schlagartig in strenges Teritorialverhalten umschlägt. Das fertig wachsen gelassene Gehörn wird vom Bast (noch ein Wort mit B erschlagen..) befreit und mittels der Stirn- und Zwischenschalendrüsen wird beim Fegen und Plätzen (Scharren mit den Vorderläufen) das Revier “Abgesteckt”. Hierbei sind die Rehböcke sehr aktiv am “Umherziehen” und meist bei gutem Licht zu sehen. Hier kommt jetzt das BESTÄTIGEN ins Spiel. Man begibt sich also ins Revier (bewegt sich mit dem Rad, dem Auto, zu Fuß oder sitzt wie üblich an) und hält nach Rehböcken ausschau. Da am ersten Mai (nicht in allen Bundesländern) die Bockjagd beginnt und für eine effektive Bejagung wichtig ist zu wissen wo sich z.B. sehr schwache Jährlinge (Hauptziel im Mai) oder der lange gesuchte alte, starke Recke aufhält, ist es Sinnvoll, dies im sehr aktiven Monat April herauszufinden. Hierbei ist eine gewisse Übung im ANSPRECHEN unumgänglich, denn man hat meist nur wenig Zeit dafür.

bestatigen

..hierzu eine Übung: Ansprechen bitte..und sagt jetzt nich ne Amsel…

Tja das war es eigentlich schon zum BESTÄTIGEN. Das ganze macht man natürlich nicht nur zur Bockjagd sondern auch z.B. für Rothirsche im September. Als nächstes dann irgendwann “C” wie…ohh man!

Geschrieben von Tim am 6. April 2009 | Abgelegt unter A-Z der Jagd | 4 Kommentare