Klimawandel und neue Wildarten

Die letzten Wochen haben es gezeigt, das Wetter ist irgendwie extremer geworden. Konstante Temperaturen weit jenseits von 30° C, wann gabs das in unseren Breiten schon mal…ok, ich habe nicht die Erfahrung eines hundertjährigen Kalenders, aber oft wars sicher nicht…Aufgrund des Klimawandels würde ich also den Vorschlag machen, schon mal über neue Wildarten in Deutschland nachzudenken. Wie wäre es z. B. mit der hier:

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…na gut, als jagdbare Wildart sind Giraffen nicht gerade jedermanns Sache, aber man könnte sie zumindest problemlos beim Hochwild einordnen. Akazien, oder besser Scheinakazien (Robinia pseudoacacia) könnten sie hier natürlich auch fressen. Jagdlich würden mich natürlich eher diese Kameraden interessieren..

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…die Oryx-Antilope hat definitiv eine gewisse Ausstrahlung, die sich auch in der norddeutschen Heide gut machen würde, oder nicht? In diesem Zusammenhang gibts übrigens auch gleich das neue Bild des Monats…und wenn schon nicht als jagdbares Wild, könnten die großen grauen Dickhäuter doch wenigstens als Unterhaltung in den deutschen Wäldern herumstampfen…

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… verstecken wie auf dem Bild könnten sie sich hier allemal…

Also Schluss mit dem jammern über den Klimawandel, aufhalten können wir ihn nicht, also müssen wir uns anpassen! Luchs und Wolf auswildern? Warum nicht Schakal und Gepard? Wiesente bei 40° C im Schatten? Dann doch lieber den Oryx etablieren. Als Problematisch sehe ich am ehesten die Giraffen, denn was den Verbiss in den Wäldern angeht haben wir da ein Problem: So schnell wachsen die Bäume nicht aus dem Äser…

…In diesem Sinne fröhlich weiter geschwitzt (und im Katalog schon mal nach nem größeren Kaliber gesucht…

Tim 17. Juli 2010 Allgemein 4 Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

4 Kommentare zu “Klimawandel und neue Wildarten”

  1. Lenaam 18. Juli 2010 um 08:29 Link zum Kommentar

    das mit den elefanten geht aber nur, wenn die auf den rückegassen bleiben. die bodenverdichtung, die die sonst hinterlassen ist sonst sicher nicht mehr PEFC-konform.

  2. Florianam 18. Juli 2010 um 19:44 Link zum Kommentar

    Ich weiß ja nicht. Ist es nicht auch eher so das das Klima allgemein extremer wird. Also entsprechend auch im Winter kühler? Da würde sich dann doch eine Art Saison-Bedingtes-Tier-Austausch-Programm anbieten. Mit so großen Viechern kann man als Stadtbewohner ja nicht so viel anfangen, aber ich fänds cool im Winter im Park Pinguine zu beobachten.
    Für den Sommer wünsch ich mir dann Kakapos (für die könnte man z.B. Fehmarn umgestalten) und Kängurus. Für letztere kann man auch gleich die roten Dreibeine an der Straße weiter benutzen… :-)

  3. muninam 19. Juli 2010 um 07:43 Link zum Kommentar

    Die vielleicht ironische Darstellung dieses Beitrags ist gar nicht mal so widrig. zwar sollten wir versuchen unsere Wildarten zu erhalten, aber da die “Klimakatastrophe” nicht von Menschenhand gemacht ist und sich sowas alle paar Jahrhunderte/tausende abspielt ist der Gedanke von Antilopen in unseren Breiten eine nette utopische Betrachtung der es nicht an Witz und Weitblick fehlt. Alle paar Sekunden sterben gewisse Arten unwiederbringlich aus, alle paar Sekunden werden neue Arten erschaffen. Wenn ein kleiner Organismus für immer stirbt macht das keinen Wind, wenn ein Jäger den letzten Bären im französischen Grenzgebirge erlegt schon. Eh klar. Wenn man uns Menschen als Teil der Evolution und der Natur betrachtet, könnte man sagen: Lauf der Dinge. Andererseits haben wir ja auch ein Gewissen. In diesem Sinn, Weidmanns Heil!

  4. Timam 19. Juli 2010 um 11:07 Link zum Kommentar

    Erstaunlich, kaum erwähnt man den Klimawandel, gibts wieder Kommentare ;-)
    Aber mal Spaß beiseite, das zeigt mal wieder wie populär das Thema ist. Gewisse Änderungen im Vorkommen verschiedener Arten sind natürlich wirklich nicht sehr weit her geholt (im Artikel aber klar übertrieben..), denn alleine wenn man die Zeit mal etwas weiter zurück dreht (nämlich in die Warmzeit vor den letzten drei Eiszeiten) findet man sich plötzlich in einem Tropischen Regenwald wieder, wenn man beispielsweise in den hessischen Mittelgebirgen spazieren geht…es wird sich also vermutlich auch in Zukunft einiges ändern, aber Antilopen in Deutschland werden wir vermutlich kaum noch erleben…wobei sollten irgendwo welche ausgesetzt werden, wer weiß schon, ob die sich nicht durchsetzen würden…Frost haben die in Afrika auch in der Nacht…zurück zum Spaß: Sind Oryx-Antilopen Wildschadenspflichtig? ich stelle mir gerade eine Herde von 50 Stück in einem Korn- oder noch besser Haferfeld vor…

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